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Gewalterfahrung von Rettungskräften im Einsatz - eine empirische Bestandaufnahme für Rheinland-Pfalz

Gewalterfahrungen gegen Funktionsträger der Gesellschaft und des Staates werden gegenwärtig medial, politisch und wissenschaftlich vermehrt thematisiert, unabhängig davon, ob es sich bei den Betroffenen um Bedienstete der Polizei, der Feuerwehr oder der zivilen Hilfsorganisationen handelt. Fast täglich erscheinen Meldungen in den Tageszeitungen oder sozialen Netzwerken, die Übergriffe auf Rettungskräfte thematisieren.

Verschiedene Dunkelfeldstudien zeigen deutliche Anstiege der Gewalt gegen Rettungskräfte. Ebenso zeigt der Blick in die polizeiliche Kriminalstatistik deutliche Anstiege. So stieg die Zahl der angezeigten einfachen Körperverletzungsdelikte kontinuierlich von 12.198 Fällen im Jahr 2012 auf 16.688 im Jahr 2017, was einem Anstieg von 37% entspricht.

Bisherige Studien wurden in Metropolen und Großstädten in Deutschland durchgeführt und analysiert. Der ländliche Raum wurde bisher vernachlässigt. Unsere Studie soll zeigen, dass der ländliche Raum nicht gefeit vor Übergriffen auf Rettungskräfte ist. Neben Rettungsdiensten, Berufsfeuerwehren, freiwilligen Feuerwehren, Wasser- und Bergrettung, ehrenamtlichen Helfern in zivilen Hilfsorganisationen sollen erstmals auch staatliche Institutionen wie das Technische Hilfswerk landesweit in Rheinland-Pfalz berücksichtigt werden.

 

Diese Studie wird unterstützt von: